Aktuelle Termine

  • 24. November 2017Blitz 2
  • 25. November 2017Heek 1 - Heiden 3
AEC v1.0.4

Herzlichen Glückwunsch!

von Markus Gausling , 14. November 2017

K07-17-Portrait26Der Schachclub Heek gratuliert Christian Kegel und seiner Doreen ganz herzlich zur Eheschließung.

Lennart Buesge neuer Bezirkseinzelmeister

von Stefan Lösing , 9. November 2017

Am vergangen Wochenende fanden in Ahaus die alljährlichen Bezirkseinzelmeisterschaften der Jugend des Schachbezirks Borken statt. Der SC Heek nahm an diesem Turnier mit 6 Spielern teil. Von Freitag bis Sonntag kämpften die Teilnehmer in insgesamt 6 Runden ihre Meister aus. Dabei überzeugte Lennart Buesge in einem herausragend gespielten Turnier und sicherte sich verdient, ohne auch nur eine Niederlage, die Meisterschaft in der Altersklasse U16. Auch Jan Lösing und Julius Kemper spielten ein erfolgreiches Turnier und sicherten sich abschließend den 4. und 5. Platz.

Mit Jan Rathmer und Johannes Epping traten in der Altersklasse U14 zwei bereits turniererfahrene Heeker zum Kampf um die Meisterschaft an. Jan konnte hierbei in einem überzeugend gespielten Turnier lange auf den Titel hoffen, musste dann aber einige unglückliche Niederlagen hinnehmen. Am Ende reichte es trotzdem für einen Podestplatz und die Qualifikation zur Verbandsmeisterschaft. Johannes begab sich nach einem schwierigen Start ins Turnier auf Aufholjagd und sicherte sich am Ende noch einen Platz im oberen Mittelfeld.

Schach ist leider immer noch eine stark von Jungs dominierte Sportart. Daher war es umso erfreulicher für die Heeker, nach vielen Jahren auch mal wieder ein Mädchen zu den Bezirkseinzelmeisterschaften melden zu können. Nachdem Anna Kemper bereits in den vergangenen Jahren bei Nachwuchsturnieren überzeugen konnte, erkämpfte sie sich auch bei diesem Turnier einige Siege. Am Ende reichte es bei ihrem ersten großen Turnier für einen sehr guten Mittelfeldplatz.

Die Sieger der Bezirkseinzelmeisterschaften haben die Möglichkeit bei den Verbandsmeisterschaften mitzuspielen und auch die Heeker haben in den vergangenen Jahren immer wieder Teilnehmer gestellt. Das sich jedoch mit Lennart Buesge, Jan Rathmer und Anna Kemper gleich drei Spieler für dieses Turnier qualifizieren ist auch für den Heeker Schachverein eine Premiere und zeugt von der Wichtigkeit von gutem Training. Mit knapp 40 Kindern ist die Jugendabteilung des SC Heek momentan die größte im Schachbezirk Borken.

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Gelungener Saisonauftakt für Heek II

von Markus Gausling , 7. Oktober 2017

Am 7. Oktober traf Heek II im Heimspiel auf den Absteiger aus der Bezirksoberliga Heiden IV. Das Spiel fand im Heeker ZaK statt, da die Heidener mit Dirk Hölter an Brett 1 einen körperlich schwerstbehinderten Spieler in ihren Reihen haben und das Heeker Vereinsheim etwas klein für einen großen Elektrorollstuhl ist.

Recht ausgeglichen startete das Spiel mit drei aufeinanderfolgenden Remis nach ca. zwei Stunden. Die Heeker an Brett 6 bis 8 einigten sich allesamt mit ihren Gegnern auf Unentschieden, namentlich waren das Helmut Söbbing, Markus Gausling und Thomas Söbbing (als Ersatz für Matthias Hüsing).

Nachdem ca. 3 Stunden gespielt waren, konnte Günter Benölken an Brett 1 sein Spiel auf Zeit gewinnen. Dabei war auch ein wenig Glück im Spiel, denn Günter stand etwas schlechter. Ausgeglichen wurde der Gesamtstand dann etwas später durch die Niederlage von Richard Bömer an Brett 2.

Ebenfalls ein wenig glücklich war das Remis an Brett 4 von Christian Kegel. Christian stand eigentlich auf Verlust, jedoch spielte sein Gegner das Spiel etwas unsauber, so daß am Ende ein Unentschieden heraussprang. Damit stand es insgesamt 3 – 3 und die Partien von Bruno Klein und Hubert Schlichtmann mussten die Entscheidung bringen.

Bruno spielte sein Spiel sehr sauber und konnte am Ende ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern für sich entscheiden. Damit war das Gesamtremis für die Heeker schonmal gesichert und ein Remis von Hubert würde den Mannschaftssieg bedeuten. Bis es dazu kam vergingen jedoch noch einige Zeit, welche die verbliebenen Heeker mit Puzzeln verbrachten.

Schließlich gegen 21 Uhr war es soweit und Hubert hat seinem Gegner stellungstechnisch ein Remis abgerungen. Der jedoch sah die Partie als verloren an und gab irrtümlichweise auf. Damit hatte Heek II den Gesamtsieg mit 5 – 3 errungen.

Insgesamt muß man aber sagen war das ein schwer erkämpfter und ziemlich glücklicher Sieg für die Heeker gegen einen starken Gegner. Das Gesamtspiel hätte durchaus zugunsten von Heiden augehen können.
Der Freude der Heeker tat dies allerdings keinen Abbruch.

 

Großes Familienfest des Schachclub Heek 1947 zum 70jährigen Vereinsjubiläum

von Markus Gausling , 17. September 2017

Ein Artikel von Willi Böckers mit Fotos von Markus Gausling

Jung und alt feierten am vergangenen Samstag anlässlich des 70 jährigen Vereinsbestehens ein abwechslungsreiches Schachfest auf dem Gelände des Jugendhauses (ZAK) der Gemeinde Heek. Zu diesem Fest hatte der Schachclub die Mitglieder mit Familien, die Förderer des Vereins, aber auch Vertreter der politischen Gemeinde eingeladen.

Der Vorsitzende Willi Böckers begrüßte zu Beginn der Veranstaltung den Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff und die Vertreter der CDU- und SPD-Fraktionen im Gemeinderat. Ganz besonders begrüßte er Joana Sadkiewicz, die seit fast 20 Jahren Schüler und Jugendliche des Schachclubs trainiert. Willi Böckers betonte hierbei ihre außerordentlichen schachlichen Qualitäten, die sie durch hervorragende Platzierungen sowohl international (3. Platz Weltmeisterschaft U20) aber auch bei nationalen Meisterschaften bewiesen hat.

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Bei insgesamt doch recht gutem Wetter hatte der Verein für alle etwas zu bieten. In der Hüpfburg konnten sich die Kleinsten der Schachfamilie austoben. Viele der Schach spielenden Schüler und Jugendlichen versuchten sich am Großbrett, das Josef Weilinghoff dem Schachclub gespendet hatte. Für alle eine Herausforderung, eine Schachpartie mit großen Schachfiguren zu wagen.

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Schließlich konnten Jung und Alt auch noch ihre fußballerischen Fähigkeiten an der Torwand zeigen. Hier konnten die beiden Erstplatzierten im Senioren und Juniorenbereich interessante Preise gewinnen.
Als Höhepunkt kam es dann schließlich zur Verlosung vieler gespendeter Preise. Irmgard Vöcker-Benölken errang dabei den Hauptpreis, einen eleganten Stuhl, den der Schachfreund Hermann-Josef Schepers gespendet hatte.

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Alle waren sich einig, dass das Organisationskommitee ein gelungenes Fest für die gesamte Schachfamilie vorbereitet hatte. In gemütlicher Runde ließ man den Abend dann noch bis in die Nacht hinein ausklingen. Nach dem Freundschaftskampf im Mai dieses Jahres gegen Akteure der Schachabteilung des FC St. Pauli und diversen weiteren kleineren Veranstaltungen hatte das Jubiläumsjahr des SC Heek 1947 damit seinen absoluten Höhepunkt aber auch zugleich seinen Abschluss gefunden.

 

Generalversammlung

Bei der Generalversammlung am 01.09.2017 wurde der Vorstand vollständig durch die Versammlung bestätigt. Willi Böckers (Vorsitzender), Klaus Deitmers (2. Vorsitzender), Markus Gausling (Kassenwart), Rudolf Schlichtmann (Turnierleiter), Willi Hollekamp (Spielleiter), Stefan Lösing (Materialwart) und Thomas Saalmann (Beisitzer). Andreas Lösing wurde in der vorangegangenen Jugendversammlung als 1. Jugendwart und Matthias Hüsing als 2. Jugendwart wiedergewählt. Julian Gaußling bleibt Jugendsprecher.

Schachclub Heek Meister der 2. Bezirksklasse

von Markus Gausling , 31. Juli 2017

Die 3. Mannschaft des SC Heek 1947 hat im Jubiläumsjahr den Titel in der 2. Bezirksklasse Borken errungen. Im entscheidenden Spiel rangen die Heeker dem Mitfavoriten um die Meisterschaft, der SG Ahaus-Wessum 4, ein Mannschaftsremis ab. Topscorer der Saison war Rudolf Bömer, der alle Spiele gewinnen konnte. Auch Lennart Buesge und Stefan Fehlker waren mit ihren 3,5 Punkten sehr erfolgreich.

3. Mannschaft

Die Mannschaft von l.n.r.: Dirk Schlickmann, Stefan Fehlker, Rudolf Bömer, Jan Rathmer, Lennart Buesge und Julian Gaußling.

Schach – zwischen Hochleistungssport und Freizeitspaß

von Markus Gausling , 24. Juni 2017

Ein Artikel von Caroline Hölscher mit Überarbeitungen für die Münsterland Zeitung und die Westfälischen Nachrichten von Helmut Schwietering.
Foto: Schachclub Heek

Ein kleines Vereinsheim mitten in Heek: Ein langer Tisch steht im Zentrum des Raumes. Auf dem Tisch  vier Schachbretter. Schwarze und weiße Schachfiguren stapeln sich mehr oder weniger geordnet auf dem ganzen Tisch. Hochkonzentriert schauen die Spieler, jung und alt, auf das Spielbrett vor sich. Um 15 Uhr beginnt das Jugendtraining mit Trainerin Joanna Sadkiewicz. Sie blättert in einem großen, dicken Buch und stellt den 15-jährigen Schülern eine Matt-Aufgabe. „Der Schwierigkeitsgrad variiert. Bei den Aufgaben gibt es sehr schwierige Spielstellungen“, erklärt sie.

Jugendtraining mit Joanna Sadkiewicz

Entspannte Gesichter beim Jugendtraining mit Trainerin Joanna Sadkiewicz

Die gebürtige Polin kommt seit 20 Jahren einmal die Woche von Dülmen nach Heek und gibt Training im Verein. „Schach ist eine Sportart, die alle Generationen begeistern kann – das finde ich besonders wertvoll und schön“, schwärmt sie. Das gilt auch für die Mitglieder des Schachclubs Heek 1947 e.V., der in diesem Jahr sein 70-jähriges Vereinsjubiläum feiert. Die Mitglieder verraten, wie der Club aufgestellt ist und welche Hürden es beim Schachspielen gibt. Franz Josef Schlickmann ist mit 72 Jahren einer der Ältesten im Club. Er unterstützt Frau Sadkiewicz regelmäßig beim Jugendtraining und spielt dabei oft Partien mit jüngeren Vereinsmitgliedern. „Gerade die Kleinen haben manchmal mehr Ahnung als andere und lernen natürlich immer noch dazu“ meint Schlickmann. Der Altersunterschied spielt im Schachclub ohnehin keine Rolle und jeder ist willkommen.

An den Wänden im kleinen Vereinsraum hängen Urkunden, Siegerehrungen und eingerahmte Zeitungsartikel über die Erfolge aus 70 Jahren Vereinsgeschichte. Auf Regalbrettern stehen Pokale und Trophäen. Ein Holzbrett mit den Namen der Vereinsmeister hängt neben einem kleinen Fenster. Einmal im Monat spielt jede Mannschaften ein Meisterschaftsspiel. Die Senioren spielen z.B Blitz- oder Schnellschach, erklärt Willi Böckers, Vorsitzender des Schachclubs und seit 44 Jahren im Verein. Sein längstes Meisterschaftsspiel dauerte fast 8 Stunden, was heute aufgrund bestimmter Zeitregulierungen gar nicht mehr möglich ist. „Das ist dann nicht nur vom Kopf her Sport, sondern auch körperlich sehr anstrengend“, erklärt Willi, der mit der ersten Mannschaft in der Bezirksoberliga spielt. Regelmäßig nehmen die Spieler an Turnieren teil und sind dabei sehr erfolgreich. Pausen haben Turnierspieler nicht. „Die hat man dann, wenn man nicht am Zug ist“, so Willi.

Während eines Turniers ist es „mucksmäuschenstill“, weil alle Spieler hochkonzentriert sind, schildert er. „Spontanität gibt es nicht, das macht Schach aus. Man versucht, dem Gegner in den Kopf zu schauen und heraus zu finden, welchen Zug er als nächstes plant“. So kann ein einziger Zug 10 bis 30 Minuten dauern. An einem Schachbrett stehen an diesem Tag wenige schwarze und weiße Figuren.

Das große Buch liegt aufgeschlagen daneben. Die 15-jährigen Jungs sollen nun in drei Zügen den Gegner mattsetzen. Trainerin Joanna Sadkiewicz erklärt nebenher, dass man viel Engagement und Ausdauer braucht, bis man das königliche Spiel verstanden hat und in vielen Varianten gestalten kann.

Wenn Schach einfach wäre, hieße es Fußball, könnte man den Aussagen der Trainerin entnehmen.

Das ist wohl auch der Grund, wieso viele Jugendliche irgendwann mit dem Schachspielen aufhören, spekuliert auch der Jugendwart Andreas Lösing. Er stellt die Trainingsgruppen zusammen, fährt mit zu Turnieren und gibt Unterricht für die Jüngeren. Der Verein ist besonders stolz auf die große Jugendabteilung. Etwa 30 der 70 Vereinsmitglieder sind Kinder und Jugendliche. „Wir können uns nicht beschweren, denn wir sind im Schachverband Münsterland in Bezug auf die Jugendarbeit, der 5.-größte Verein“, erklärt der Jugendwart. Jährliche Aktionen wie Kinobesuche, Weihnachtsfeiern oder das Zeltlager gehören zum aktiven Vereinsleben dazu.

„Idealerweise kann man Schach ab dem 7. Lebensjahr gut erlernen“, so Willi Böckers. Bisher hat der Verein überwiegend männliche Mitglieder. Deshalb betont Trainerin Joanna Sadkiewicz abschließend: „Natürlich ist es gewünscht, dass noch mehr Mädchen Schach spielen, das wäre natürlich toll.“

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